Nach einer Zeitungsmeldung der HNA vom 26. April konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Gefahr, in Nordhessen Erdgas über das sogenannte „Fracking“-Verfahren zu fördern vom Tisch ist. Doch, es wurde ganz richtig „vorerst keine Suche nach Erdgas“ geschrieben.
In der gleichen Information ist zu lesen, dass das Land Hessen nur eine Genehmigung erteilen will, wenn sich „die Fördertechnik als ungefährlich herausstellt“. Weiter heisst es, dass es „bislang nur einen Antrag der Firma BNK Deutschland gebe, sich ein 5200 Quadratkilometer großes Stück zu sichern”. Für die eigentliche Erkundung, so die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU), müssten weitere Anträge gestellt werden. Die Ungefährlichkeit wird gerade in verschiedenen Gutachten des Bundes und in Nordrhein-Westfalen untersucht. Das Land Hessen will die Genehmigung auch nur erteilen, so die Ministerin, wenn sich die Fördertechnik als ungefährlich herausstellt.
Das ist uns zu vage und lässt dem Vorhaben viel zu viel Spielraum. Wir Grüne fordern ein Fracking-Moratorium für Transparenz, Beteiligung und Umweltschutz. ↓ Weiterlesen…




