Fossile Krise: Energiepolitische Sprecherin der Grünen lobt Vorzeigegemeinde Wolfhagen

In Anbetracht der fossilen Inflation und der sich abzeichnenden Energiekrise hat die Sprecherin für Energiepolitik der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag, Kaya Kinkel, den Windpark in Wolfhagen als Positivbeispiel hervorgehoben: „Die Windkraftanlagen am Rödeser Berg zeigen, wie Erneuerbare Energie für die Region trotz anfänglicher Bedenken in Einklang mit der Natur erzeugt werden kann“, sagte Kinkel anlässlich eines Besuchs im Landkreis Kassel.

Gemeinsam mit Lokalpolitiker:innen der Grünen tauschte sich Kinkel bei der Energieagentur des Landkreises “Energie 2000 e.V.” über verschiedene Beratungsangebote rund um alternative Energieerzeugung, Energieeinsparungen und Klimaschutz aus.

„Genau wie die Biogasanlage der Bürgerenergiegenossenschaft sind die Windkraftanlagen Paradebeispiele dafür, wie saubere und regionale Energieerzeugung funktioniert“, ergänzte der hauptamtliche Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel, Thomas Ackermann.

Während des Ausklangs bei einem lokalen Direktvermarkter im Café Kuhaupt verband der Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen die Eindrücke mit einem Appell. „In Hinblick auf die Klimakrise und die Preisentwicklung fossiler Energien muss das Ziel aller Akteur:innen sein, in einen sachlichen und lösungsorientierten Dialog zu treten. Die Situation in Wolfhagen zeigt, dass die verschiedenen Erneuerbaren Energien über enormes Potential verfügen und langfristig verschiedene Probleme beheben können“, so Vorstandssprecher Juri Stölzner.

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