Pressemitteilung: Monne Lentz (MdL): Schließung der Außenstelle der kinderpsychiatrischen Ambulanz in Hofgeismar gefährdet die Versorgung

Kassel. Nach dem Bericht in der HNA zur Schließung der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Ambulanz in Hofgeismar befürchtet die nordhessische Landtagsabgeordneten Monne Lentz eine Verschlechterung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum in Nordhessen.

 „Die Schließung der Ambulanz bedeutet letztendlich, dass Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis zukünftig eine schlechtere Versorgung erhalten. Die enge Auslegung des Urteils des Bundessozialgerichtes durch die Kassenärztliche Vereinigung ist eine Fehlentscheidung“, kritisiert Monne Lentz.

 Die Landtagsabgeordnete weist darauf hin, dass die durch das Urteil vorgegeben räumliche Nähe der Außenstelle zum Hauptstandort durch die Kassenärztliche Vereinigung zu eng definiert wird. Aber was als eng gilt, wird nicht klar zum Ausdruck gebracht.

 „Gerade Kinder und Jugendliche benötigen eine verlässliche und unmittelbare Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Behandlung, um Heilung auf  schnellsten und unkompliziertesten Wege zu erfahren. Mit der Klinikschließung müssen  nun zeitaufwändige Fahrten aus dem ländlichen Raum bis nach Kassel in Kauf genommen werden. Das bedeutet eine strukturelle Benachteiligung und zusätzliche finanzielle Belastung für die Kinder und ihre Familie“.

 „Kinder- und Jugendliche mit psychischen  Problemen benötigen eine fachliche und  wohnortnahe  Anlaufstelle. Es ist unverständlich, dass ihnen diese Chance genommen wird“,  so Monne Lentz abschließend.

Verwandte Artikel